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Ein gutes Klima mit gutem Wein

von am 28. September 2019

Klimaschutz schließt das Thema Wein nicht aus.

Eine Erklärung, warum es trotzdem guten Wein geben kann

 

Das Thema, was gerade die ganze Welt beschäftigt, ist unser Klima.

Wir müssen uns in vielen, liebgewonnen Sachen umstellen. Für eine lebenswerte Zukunft, auch für unsere Kinder, müssen wir sicherlich auf vieles verzichten und unsere Lebensgewohnheiten verändern. Ob wir wollen oder nicht.

Für vieles gibt es schon gute Lösungen, mit denen wir sehr gut leben können.

Manches liegt vor unseren Füßen.

Auch im Weinbau gehen die Winzer immer mehr neue Wege und bauen ihre Reben nachhaltiger an, denn sie sind auch massiv von einem sich ändernden Klima betroffen.

Immer mehr Extremwetter schaden den Weinstöcken, was zu massiven Ausfällen führt. So traf es den Jahrgang 2017 in vielen Teilen Europas besonders. Dies führte zu höheren Preisen für viele Weine. In Zukunft wird es in manchen Regionen immer schwieriger die gewohnten Trauben anzubauen. Es wird in deutschen Anbaugebieten viel mit südeuropäischen Trauben experimentiert und hohe Versicherungen gegen Unwetterschäden werden abgeschlossen. In den Jahren 2018 und 2019 hatten wir mit Rekordtemperaturen und Trockenheit zu tun.

Der Riesling als Beispiel muss in höhere Lagen umziehen, sofern es möglich ist. Diese begehrte Traube liebt kühle Temperaturen, die in tieferen Lagen immer seltener werden. Dazu muss er in Zukunft zu anderen Zeiten geerntet werden.

In vielen, uns bekannten Teilen unseres Lebens stehen Veränderungen an. Jeder kann aber durch sein eigenes Verhalten etwas dazu beitragen diese Entwicklung zu verlangsamen und noch besser, aufzuhalten. Das große Thema ist die Reduzierung von CO2. Überall wird überlegt wie das klimaschädliche Gas eingespart werden kann. Im Verkehr stehen massive Änderungen an. Die Industrie stellt sich darauf ein CO2-neutral zu wirtschaften. Häuser werden energieeffizient gebaut oder saniert.

Viele, uns im Alltag bekannte Dinge verursachen sehr viel CO2. Auch im Genussbereich wie zum Beispiel dem Wein. Wir alle lieben den guten Tropfen, für gewöhnlich aus der Flasche.

Aber es ist manch einem nicht bewusst, dass die Glasflasche sehr viel CO2 verursacht. Vor allem in den Fällen, wenn der Wein längere Transportwege benötigt um zum Verbraucher zu kommen. Für die Produktion einer Glasflasche wird sehr viel Energie und Wasser benötigt. Die Flasche als Verpackung hat ein hohes Gewicht. Auf dem Transport benötigt somit der Lastwagen mehr Treibstoff um das hohe Gewicht zu befördern. Eine leere Weinflasche wiegt zwischen 400 und 750 g. Weiter geht es, wenn die Flaschen ausgetrunken sind. Sie müssen über die Altglassammelstellen zum Recycling zurückgeführt werden. So müssen die leeren Flaschen mit dem LKW wieder an die Industrie zum Recycling zugeführt werden. Hier kommen viele Tonnen zusammen die wiederrum energieintensiv recycelt werden müssen. Das Glas wird aufbereitet und eingeschmolzen, damit hieraus wieder neue Flaschen produziert werden können. Es wird beim Recycling von Glas zwar deutlich weniger Energie benötigt als bei der Neuproduktion von Glas. Aber es gibt hier auch Verpackungen, die deutlich mehr CO2 einsparen als die Flasche und mit geringem Energieaufwand recycelt werden können. Gerade der weite Transport von Glas schadet dem Klima. Daher macht die Glasflasche mehr bei Regionalen Produkten Sinn, bei denen die Transportwege kurz sind.

Nur lieben wir Deutschen auch Weine aus ferneren Regionen wie Italien, Spanien oder Frankreich. Hier lassen sich weite Transportwege nicht vermeiden. Der CO2-Ausstoß beim Transport bleibt hoch, auch wenn moderne LKW heute weniger Treibstoffe verbrauchen. Hier kommt eine Verpackung ins Spiel, über die sich viele für den Wein noch keine großen Gedanken gemacht haben. In Deutschland hat sie einen „Billigweinimage“, in anderen Ländern ist sie schon „gesellschaftsfähiger“. Darüber sollten wir dem Klima zu liebe uns auch in Deutschland mehr Gedanken machen. Es ist der Weinschlauch. In diese nachhaltige Verpackung lassen sich hervorragend junge Weine, auch in sehr hohen Qualitäten, abgefüllt werden. In Weinschläuche sollten die Weine nach spätestens zwei Jahren getrunken werden. Ältere Jahrgänge, die frisch gefüllt werden, sprich länger in Fässern gereift sind, lassen sich auch hier abfüllen. Man findet sie in Ländern wie Frankreich inzwischen schon öfter, in Deutschland bei sehr wenigen Anbietern. Das Argument, die Flasche sei viel schöner und passt viel besser auf den Tisch, kann man gelten lassen. Allerdings werden die Verpackungen der Weinschläuche auch immer salonfähiger und hübscher. Es tut sich was. Und dass man dem Klima zu Liebe auch Veränderungen an sich heranlassen sollte, wurde ja schon eingangs erwähnt.

Nun aber erstmal zu den Fakten. Der Weinschlauch verursacht über 80% weniger CO2 als eine Flasche, wenn man den gleichen Inhalt zu Grunde legt. In der Produktion werden über 70% weniger Wasser und über 70% weniger Strom verbraucht. Dazu sind der Karton und der Schlauch, der aus PE besteht (nicht zu verwechseln mit PET) zu 100% recyclebar. Dies mit einem sehr viel geringeren Energieaufwand wie bei der Flasche. Das zeigt schon, dass bei der Produktion und dem Recycling gegenüber den Flaschen sehr viel CO2 eingespart werden kann.

Auch auf den Transportwegen zahlt sich diese Verpackung, die auch Bag in Box genannt wird, aus. Eine ungefüllte 0,75 Liter Weinflasche wiegt zwischen 400 und 750 g. Eine volle Flasche im Durchschnitt 1300 Gramm.

Wenn man nun einen direkten Vergleich eines gängigen 5 Liter Weinschlauchs mit 5 Liter Wein aus der Flasche anstellt, ergibt sich folgender Gewichtsvergleich:

Das Gewicht des reinen Weins ist gleich, ungefähr 5 Kilo. Die Verpackung eines 5 Liter Bag in Box liegt bei ca. 170 Gramm. Rechne ich das Gewicht der Durchschnittswerte einer 0,75 Liter Flasche auf die 5 Liter um, liegt diese bei 3,66 Kilo Verpackungsgewicht. Im Ergebnis habe ich ein Gesamtgewicht von 5,17 Kilo für den 5 Liter Weinschlauch und den vollen Weinflaschen mit 5 Liter von ca. 8,66 Kilo. Das macht eine Differenz von 3,49 Kilogramm. Dies hochgerechnet auf einen ganzen Sattelzug mit 34 Paletten macht ein Mehrgewicht bei Flaschen von ca. 15 Tonnen aus (ohne das Gewicht der leeren Europaletten mit zu berücksichtigen). Zugrunde gelegt bei dieser Rechnung wurde, dass auf einer Palette 640 Liter Wein transportiert werden. Geschätzt dürfte dies einen Mehrverbrauch von ca. 8-10 Liter Diesel auf 100 Kilometer ausmachen.

Wenn der gewöhnliche Flaschentrinker aus diesen Argumenten und Fakten eine Lehre zieht kauft er seine Weine, die er zeitnah auch öffnen wird, in Zukunft mehr aus dem Weinschlauch. Er wird sich wundern, was für gute Weine inzwischen in die Bag in Box abgefüllt werden. Klar gibt es keine Alternative zur Flasche für die Weine, die im Keller lange lagern sollen. Aber wenn ein großer Teil in Zukunft im Weinschlauch gekauft wird, tut man schon sehr viel für eine deutlich bessere CO2 Bilanz. Es sollte jedem Bewusst sein, dass er in Zukunft einen sehr viel kleineren CO2-Fußabdruck in der Welt hinterlassen muss.

Für die Skeptiker, die sagen, eine Bag in Box kann ich doch nicht auf den Tisch stellen, sei empfohlen, sich eine sehr schöne Karaffe zuzulegen. Diese mit dem Wein für den Tisch kann auch sehr schön sein.

Aber der Weinschlauch hat dazu noch viele weitere Vorteile. So ist der Wein hier auch deutlich günstiger. Derselbe Wein in der Bag in Box kostet auf den Liter gerechnet bis zu 40% weniger, da die Verpackung und die Transportkosten (auf Grund des Gewichts) sehr viel geringer sind. Ein Argument, was bei steigenden Weinpreisen, die ebenso dem Klimawandel zuzuschreiben sind, nicht übersehen werden sollte.

Und ist am Abend die Box nicht leer oder ich möchte nur ein Glas statt einer ganzen Flasche trinken, ist dies kein Problem. Der Wein im Weinschlauch bleibt nach Anbruch wochenlang frisch ohne zu oxidieren.

 

Aus diesen vielen Fakten kann ich nur Empfehlen über den Tellerrand hinaus zu schauen und sich selber umzustellen. Wir alle können in ganz vielen Bereichen unseres Lebens etwas ändern ohne auf vieles zu verzichten. Schon gar nicht auf den guten Wein!

 

 

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Allgemein | Weingüter

Zu Besuch auf dem Weinfest von Rosarubra, der Tenuta in Pietranico – Abruzzen

von am 22. August 2019

Italienisches Flair in den biodynamischen Weinbergen der Abruzzen

Einmal im Jahr, am letzten Juli-Wochenende, findet in den Weinbergen der Tenuta Pietranico das traditionelle Weinfest in den Abruzzen statt.

Rosarubra gehört zur Torri Cantine, einem unserer wichtigsten Partner und Lieferanten. Sie stehen für erstklassige Bioweine aus Italien.

Hier werden unter anderem die bekannten Trauben Montepulciano, Pecorino oder Trebbiano angebaut.

Unser Co-Founder Philipp Fleischer hatte die Möglichkeit an diesem tollen Weinfest teilzunehmen, wovon wir an dieser Stelle erzählen möchten.

Auch in diesem Jahr versammelten sich wieder fast 500 Weinliebhaber im biodynamischen Weingut Rosarubra zur siebten Auflage des Weinfestes.

Es fand statt auf dem traumhaft schönen Anwesen von Pietrancio, zwischen den Weinbergen, einem Bienenhaus, einem Hotel für Insekten, und einer Oase der Artenvielfalt sowie zahlreichen Heilpflanzen. Hier findet der regenerative ökologische Landbau statt, aus denen die Weine für Rosarubra und Torri Cantine entstammen.

In dieser einmaligen Umgebung gab es bei Jazzmusik und traditionellen Gerichten, die frisch bereitet wurden, die Möglichkeit, die hervorragenden Weine zu verkosten. Eine Atmosphäre zum Träumen. Italienisches Flair an einem kleinen See, viele freundliche Menschen in italienischen Sommerschick. Etwas so wie in den zahlreichen TV-Serien.

Vorab ging es im Rahmen einer Führung durch die Weinberge. Zu den jeweiligen Reben, die gezeigt wurden, wurde der passende Wein ausgeschenkt und verkostet. Die Journalistin Valentina Tenaglia und der Winzer Enio Tiberio begleiteten weit mehr als 150 Gäste durch die Weinberge und erklärten die Arbeit des Weingutes zum Schutz der biologischen Vielfalt, was auch schon international ausgezeichnet wurde. Enio Tiberio konnte so persönlich erklären, wie biodynamisch die Schädlingsbekämpfung in den Weinbergen funktioniert. Hier spielen das Bienenhotel und die vielen Heilpflanzen eine große Rolle. Die Insekten sind die natürlichsten Schädlingsbekämpfer in der Form, dass sie diese direkt von den Weinstöcken fressen. So sind keine Pestizide oder andere Chemie von Nöten.

Rosarubra ist noch ein recht junges und sehr ehrgeiziges Projekt, um sehr hochwertige biodynamische Weine auf den Markt zu bringen. Dies ist bislang auch schon sehr gut gelungen.

Auf der Bühne präsentierte später der CEO von Rosarubra, Riccardo Iacobone, zusammen mit dem Dirigenten und Komponisten Peppe Vessicchio, einige Weine und erläuterten wie die Verbindung zwischen Wein und Musik in den Weinen von Rosarubra sind.

Philipp Fleischer hatte die Gelegenheit genutzt viele Gespräche mit tollen Gästen und Freunden zu führen.

Diese Erlebnisse werden uns bei unserem Projekt Rebenzeit inspirieren.

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Weine

Rebenzeit Grauer Burgunder im Wein-verstehen-Blog

von am 16. Juli 2019

Daniel Bayer, derzeit einer der bekanntesten Weinblogger, hat sich mit dem Rebenzeit Grauen Burgunder in der Box auseinandergesetzt.

 

Wein ist die Passion von Daniel Bayer. So betreibt er seit einiger Zeit schon den Weinblog „Wein-verstehen„. In seinem Blog gibt er viele interessante Einblicke in die Welt des Weins. Er erklärt sehr viel, besucht Weingüter und stellt diese in seinen Berichten vor und testen Weine – so wie den Rebenzeit Grauburgunder im Weinschlauch.

Seine Blogs sind auch auf seiner Instagram-Seite zu finden. Zudem veröffentlicht Daniel Bayer regelmäßig Berichte im Podcast.

Was Daniel Bayer zum Grauburgunder Spätlese im Bag in Box sagt und denkt, lest ihr in seinem Blogartikel.

Erfahrungsbericht zu Rebenzeit Grauer Burgunder Spätlese 2018

Als ich zum ersten Mal von Rebenzeit gehört habe…  «ZUM WEIN-VERSTEHEN-BLOG-ARTIKEL»

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Allgemein

Rotwein als Krebsvorsorge?

von am 17. Juni 2019

Immer wieder lesen wir davon, dass ein Glas Rotwein vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen und krebsvorbeugend sein soll. Aber stimmt das wirklich?

Die gute Nachricht: Rotwein enthält Antioxidantien, die nachweislich Zellmutationen und damit Krebs verhindern können. Das hat eine Studie des Memorial Sloan-Kettering Cancer Center aus dem Jahr 2013 nachgewiesen. Im Rahmen der Studie bekamen rund 60 Probanden über den Beobachtungszeitraum jeden Tag ein halbes Gramm Resveratrol – dabei handelt es sich um ein Polyphenol, das in Rotwein vorkommt. Dieses wurde bei dem Versuch von den Zellmembranen aufgenommen und half, Krebszellen in gesunde umzuwandeln.

Die schlechte Nachricht: Ganz so einfach  ist es natürlich nicht. Sonst hätte die Medizin den Durchbruch beim Kampf gegen den Krebs gefunden. Ob Resveratrol im Körper Krebszellen umwandeln kann, hängt jedoch von vielen Aspekten ab – unter anderem davon, wie der Körper das Polyphenol aufnimmt. Zudem besteht Rotwein nicht nur aus Resveratrol – Forscher haben mittlerweile mehr als 500 Komponenten ausgemacht. Darunter Eiweiße, Zucker, Säuren, Gerb- und Farbstoffe, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Aroma- und Bukettstoffe.

Ist also doch nichts dran an dem Mythos, dass Rotwein Krebs vorbeugt? Auch das wollen wir so nicht unterschreiben. Schließlich zeigen uns die Franzosen, dass man mit dem täglichen Glas Rotwein sehr alt werden kann. Unser persönliches Fazit aus den Ergebnissen: Rotwein trägt zum Wohlbefinden bei und ist – in Maßen getrunken – gesundheitsförderlich. Auch wenn er keine Wunder vollbringen kann, verstärkt dieses Wissen den Genuss eines schönen Rotweins am Abend. Oder nicht?

 

Foto: Pixabay

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Allgemein

Spargel und Wein – das muss sein!

von am 17. Mai 2019

Wir lieben Spargel – und wir lieben guten Wein!

Beides gehört zusammen. Eine nachhaltige Empfehlung.

Der Frühling bringt nicht nur die Landschaften zum blühen. Er bringt auch feine, kulinarische Köstlichkeiten wie den Spargel. Diesen kann man in vielfältigen Variationen genießen.

Ganz klassisch mit Schinken und Rührei. Darüber heiße Butter. Schlicht und einfach. Aber es gibt noch viele weitere Varianten, Spargel zu genießen:

Spargel mit Fleisch

Nicht jedes Fleisch passt zum Spargel mit seinen feinen Aromen. Kalbfleisch oder Schweinefleisch sind hier zu empfehlen. Dies am besten als Schnitzel frisch paniert. Aber auch zartes Schweinefilet schmeckt ausgesprochen gut zu diesem Frühlingsgemüse. Abgerundet mit einer leckeren Sauce Hollandaise.

Spargel mit Fisch

Der Klassiker ist hier der Lachs. Den Fisch frisch und nicht tiefgekühlt kaufen. Diesen in etwas Butter gebraten. Besonders lecker wird übrigens der Lachs, wenn man ihn mit der Haut brät. Zunächst die Haut nach oben anbraten, bis die Unterseite etwas braun wird. Dann das Filet wenden, mit einer Prise Meersalz bestreuen, eine 1/2 Zitrone mit der aufgeschnittenen Seite nach unten in die Pfanne legen sowie einen Thymianzweig daneben positionieren. Dabei den Lachs immer wieder mit der geschmolzenen Butter beträufeln. Der Lachs bekommt ein besonderes Aroma.

Aber auch der Saibling eignet sich sehr gut zum Spargel.

Spargel mit Schinken

Wie schon erwähnt, der Klassiker. Am besten eignen sich luftgetrocknete Schinken zum Spargel. Klassisch ist der westfälische Schinken. Es passt aber auch ein Schinken aus Spanien oder Italien mit seiner milden, nussigen Würze.

 

Aber egal, was man zum Spargel isst. Wichtig ist die Qualität des Spargels. Diesen bekommt man am besten direkt auf dem Bauernhof oder deren regionalen Ständen wie auf dem Wochenmarkt. Hier und da findet man auch regionalen Spargel im guten Supermarkt.

Wichtig ist es, keinen Spargel zu kaufen, der eine weite Reise hinter sich hat, denn dies macht gerade aus nachhaltigem Gesichtspunkt keinen Sinn.

 

Aber was ist Spargel ohne einen leckeren Wein?

Zu empfehlen ist hier entweder ein frischer, aromatischer Grauer Burgunder oder ein fruchtiger Riesling. Diese beiden fruchtbetonten Rebsorten passen perfekt zu der leichten Bitternote des Spargel. Die feine Säure der beiden genannten Rebsorten runden das Geschmackserlebnis mit dem Spargel hervorragend ab.

Aber auch beim Wein sollte auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Da kommt der Gedanke an die nachhaltigste Weinverpackung. Der Weinschlauch mit der unschlagbaren CO2-Bilanz. Aber gibt es eigentlich feine Weine in der Bag in Box, wie der Weinschlauch auch genannt wird?

Ja, die gibt es. Mit den beiden Rebenzeit-Weinen aus Rheinhessen, vom Weingut Thomas Grosch produziert, findet man die wahrscheinlich einzigen Prädikatsweine im Weinschlauch auf dem Markt. Dabei handelt es sich nicht nur um ganz besonders leckere Sommerweine von höchster Qualität, sondern auch um die perfekten und nachhaltigen Begleiter zum feinen Frühlingsgemüse, dem Spargel.

Guten Appetit!

 

 

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Allgemein

Veganer Wein – was ist hier eigentlich vegan?

von am 27. Februar 2019

Ist Wein eigentlich nicht immer vegan, oder ist das ein Irrtum? Wir klären auf!

Die vegane Ernährung wird in Deutschland immer populärer. Vegan heißt, auf tierische Produkte zu verzichten. Grund für den Verzicht auf diese Produkte ist für die meisten Veganer der Tierschutz und der Klimaschutz. Aber für viele ist es auch ein gesundheitlicher Aspekt auf die rein pflanzliche Ernährung umzusteigen.

Inzwischen gibt es zu fast jedem Lebensmittel eine vegane Alternative. So zum Beispiel gibt es zur klassischen Kuhmilch die Mandelmilch, statt Sahne Soja oder Kokos und als Fleisch-Alternative Tofu.

Nur wie sieht es mit Wein aus? Veganen Wein gibt es heute auch schon zu kaufen, wobei sich viele die Frage stellen, was bei Wein eigentlich nicht vegan ist. Manch einer denkt, Wein sei immer vegan, da er aus pflanzlichen Produkten, sprich Trauben, hergestellt wird.

Dies lässt sich mit etwas Hintergrundwissen ganz einfach erklären.

In der Regel werden Weine geklärt. Viele bezeichnen diesen Prozess, dass der Wein geschönt wird. Häufig werden tierische Produkte zur Klärung oder Filtration des Weins eingesetzt – Kasein aus Magermilch, Albumin oder tierische Gelatine zum Binden gröberer Partikel, aber am häufigsten Eiklar, vor allem bei Rotwein zum reduzieren des Gerbstoffgehalts.

Bei Rotwein wird heute aber auch des Öfteren auf die Klärung gänzlich verzichtet, so dass dieser automatisch vegan ist, ohne dass es gekennzeichnet wird.

Zum veranschaulichen: Werden ungefähr drei Eiklar auf 100 Liter Wein gegeben, binden die Proteine die Trübstoffe und setzen diese am Boden des Tanks oder Fasses ab. Der klare Wein wird anschließend von oben abgezogen. In dem geklärten Wein ist kaum ein Rückstand des tierischen Produktes nachzuweisen. Aber der Wein ist mit einem tierischen Produkt in Berührung gekommen. Für jeden Veganer, der das Thema ernst nimmt, ist das zu beachten – sprich, er muss darauf verzichten.

Bei veganen Weinen hingegen wird natürliche Mineralerde Bentonit, Aktivkohle oder vegetabile Gelatine zur Klärung verwendet. Dies ist genauso effektiv wie die herkömmlichen Methoden, allerdings braucht es etwas länger bis der Wein fertig „geschönt“ ist. Im Prinzip ganz einfach.

Hier sei noch kurz erklärt, was vegetabile Gelatine und Bentonit überhaupt ist.

Die Mineralerde Bentonit ist eine natürliche Mineralerde, die aus vulkanischer Asche hergestellt wird. Sie ist bei veganen Wein zur Verminderung der Eiweißtrübung der Trauben besonders geeignet.

Die tierische Gelatine wird vereinfacht durch das Kochen der Haut und der Knochen von Rindern und Schweinen gewonnen. Die vegetabile Gelatine hingegen wird meist aus Algen hergestellt und ist reich an Omega-3 Fettsäuren.

Zuletzt stellt sich für viele noch die Frage, ob veganer Wein qualitativ schlechter ist. Das ist sicherlich nicht so, denn ob ein Wein vegan ist oder nicht sagt überhaupt nichts über die Qualität aus.

Aber was auffällt ist, dass sehr oft vegane Weine auch ein Biozertifikat tragen, wobei auch dieses Zertifikat nicht unbedingt viel über die Qualität des Weins aussagt. Es gibt hier genauso sehr viele Weine, die man nicht unbedingt mit Freunden teilen möchte wie auch sehr gute Weine, die richtig Spaß machen.

Es ist allerdings schon so, dass so ziemlich alle Weingüter, die vegan produzieren, auf die Nachhaltigkeit der Produktion und der Weine achten. Und diese Weine werden immer mehr, was für unsere Zukunft sicherlich sehr gut ist.

Hier fällt im übrigen auch immer mehr auf, dass immer mehr Weingüter, die nachhaltig angebaute Weine anbieten, zunehmend auf die besonders nachhaltige und nebenbei auch praktische Weinverpackung des Weinschlauchs, auch Bag in Box genannt, zurückgreifen. Diese Verpackungsform schont unwahrscheinlich viele Ressourcen und verursacht sehr viel weniger CO2 als Weine in der Flasche. Ein Bericht zu diesem Thema findet sich auch in diesem Blog.

Als Fazit kann man sagen, dass man als Veganer nicht auf gute Weine verzichten muss. Der Markt wird hier immer größer, wobei vegane Weine im Weinschlauch noch recht selten sind, aber gefunden werden können. So zum Beispiel im Onlineshop von weinschlauch-online.

 

Bildquelle: Pixabay

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Geografie für Weinfreunde – die Abruzzen

von am 11. Februar 2019

Die Region Abruzzen liegt in der Mitte Italiens an der Adriaküste. Nach Westen hin geht das flache Küstengebiet in eine Hügellandschaft und schließlich in das Hochgebirge des Appennin-Abruzzen mit fast 3.000 Metern im Massiv des Gran Sasso. Als Teil des Appenin, den der Zusammenstoß der afrikanischen und der eurasischen Kontinentalplatten auffaltet, besteht der Gebirgszug aus Sedimentgestein – Kalk, Dolomit, Sandstein Schiefer, Mergel und Ton. Das Gebirge prägt die zur Adria hin abfallenden Böden mit mineralreichen kalkhaltigen Lehmböden. Das Klima ist in den niedrigeren Teilen mediterran und heiß. Hier wachsen bis in einer Höhe von 500 Metern, maximal bis 600 Meter, ausgezeichnete Weine. Zu den bevorzugten Rotweinen der Region gehören der Montepulciano d’Abruzzo oder der Trebbiano. Aber auch eine eher unbekannte Traube stammt aus dieser vom Klima verwöhnten Ecke Italiens. Pecorino, eher bekannt als Käse, ist der Geheimtipp unter den Weißweintrauben. Schön fruchtig mit wenig säure. Ein Wein der wirklich überrascht.

Wir beziehen einen sehr großen Teil der Weine aus den Abruzzen von dem Weingut Torri Cantine. Das Weingut wurde 1966 nach besten önologischen Traditionen gegründet und hat bis heute nicht seine Wurzeln vergessen. Im Laufe der Jahre hat dies eine große Auswahl an erlesenen Weinen hervorgebracht.

Aber auch unsere veganen Bioweine Weine stammten aus dieser, der Adria nahe liegenden Region. Die Cantina Cerretano ist in den frühen 1900er Jahren entstanden. Hier setzt man heute sehr stark auf das Thema Nachhaltigkeit. Daher produziert das Weingut nur noch biologisch und vegan aus Respekt vor der Umwelt und der Natur.

Einen ausführlichen Bericht über vegane Weine finden Sie demnächst in unserem Blog.

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Wein und die Gesundheit

von am 21. September 2018
Weingenuss ist gesund

Genuss und Wohlbefinden im Einklang

Wussten Sie schon, dass Wein nicht nur gut schmeckt und ein perfekter Essensbegleiter ist?

Wein hat sehr viele gesunde Inhaltsstoffe, die eine positive Wirkung auf das Herz und den Kreislauf haben. Dazu reduziert Wein das Risiko auf Nierensteine und Krebs sowie regt er den Geist und die Verdauung an.

In Verbindung mit dem praktischen Weinschlauch lässt sich der Wein perfekt in Maßen trinken. Nach dem Öffnen der Weinflasche bin ich gezwungen diese zügig zu leeren, damit er nicht kippt. Der Bag in Box Wein bleibt dagegen nach dem Öffnen wochenlang frisch ohne an Qualität zu verlieren. Dazu ist der Weinschlauch, als Beispiel eine 5 Liter Weinbox, bis zu 40% günstiger als der identische Wein in der Flasche. So fördere ich nicht nur die Gesundheit, sondern schone dabei mein Portemonnaie. Da freut sich jeder, wenn er beim Bag in Box Wein nicht auf die Qualität verzichten muss.

Die alten Griechen und Römer wussten es schon

Aber jetzt nochmal zu den gesundheitlichen Aspekten von Wein.

Schon die alten Griechen und Römer erkannten die positive Wirkung von Wein auf das Wohlbefinden. Man erkannte die beruhigende Wirkung bei aufgewühlten Patienten sowie eine anregende und problemlindernde Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt.

Auch wurde Wein als Badezusatz, als harntreibendes Mittel und als Antiseptikum eingesetzt.

Schon den alten Griechen waren die Folgen eines zu hohen Weingenusses bewusst.

Vielleicht half es daher auch schon in der damaligen Zeit, dass es den Weinschlauch gab. Denn dieser wurde bereits in der Antike und von den alten Griechen sehr häufig benutzt, so wie heute in der modernen Welt auch zunehmend. Nur ist heute die Verpackung sehr viel fortschrittlicher und somit werden diese Weine häufig auch Bag in Box Wein genannt.

Wein ist nachweislich gesund

Heute, im Zeitalter der Forschung, ist auch das Wissen über das oben beschriebene Verhalten deutlich weiter.

So ist es auch bewiesen, warum der Wein auf uns Menschen bei mäßigem Konsum eine positive Wirkung hat.

So besteht Wein zum größten Teil aus Wasser. Der Anteil liegt bei ca. 80%. Die weiteren Substanzen teilen sich in Gerb-, Geruchs-, Farb- und Geschmackstoffe, Zucker (wie Fructose und Glucose), Vitamine (Vitamin B6 und Vitamin C), Elektrolythe sowie Äthylalkohol auf.

Vitamin B6 ist für das zentrale Nervensystem unverzichtbar. Allerdings deckt ein Glas Wein nur ein Fünftel des Tagesbedarfs, was aber nicht heißen soll, dass Sie jeden Tag fünf Gläser trinken sollen.

Die positive Wirkung des Weins wird vor allem den Traubenschalen und den Traubenkernen zugesprochen. Diese haben einen sehr hohen Anteil an Phenolen (Flavonoide, Tannine, Salicylate). Auch hat der Alkohol, natürlich in Maßen, einen positiven Einfluss.

Bei übertriebenem Weingenuss schlagen diese guten Eigenschaften des Weins schnell in das Gegenteil um.

Wirkung des Wein auf den Organismus

Gicht wird heute häufig als Wohlstandserkrankung bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung die mit Schmerzen durch eine Entzündung in den Gelenken einhergeht. Es handelt sich hierbei um eine Erkrankung, bei der die Konzentration von Harnsäure im Blut erhöht ist. Dies kommt wiederum in der Regel durch eine verminderte Ausscheidung von Harnsäure über die Niere sowie eine zu starke Aufnahme von Nahrung wie Fleisch und Hülsenfrüchte, in denen die Harnsäurevorläufer Purine enthalten sind. Hier hemmt der Alkohol die Harnsäureausscheidung.

Somit reduziert der Weingenuss in Maßen das Gichtrisiko und das Risiko auf Nierensteine.

Alkohol und Phenole gemeinsam haben eine ergänzende Wirkung auf unser Herz- Kreislaufsystem.

Hier sollte aber eine Obergrenze beim Weinkonsum von ein bis zwei Gläser am Tage beachtet werden, womit wir wieder beim Thema Weinschläuche beziehungsweise Bag in Box Wein argumentieren könnten.

Der Wein wirkt hier prophylaktisch auf Herz- und Kreislauferkrankungen. Es wird der Blutfettspiegel gesenkt, vor allem der LDL-Cholesterin und der „gute“ protektive HDL-Cholesterin wird angehoben. Durch die blutdrucksendende sowie antioxidative Wirkung kann der Arterienverkalkung vorgebeugt werden beziehungsweise sie kann verlangsamt werden.

Verkalkte Gefäße sind Ursachen für Durchblutungsstörungen. Im schlimmsten Fall kann ein Herzinfarkt die Folge sein. Einer moderaten Hemmung der Blutgerinnung wird hier auch vorgebeugt. Somit auch einer Gerinnselbildung, die Gefäße verschließt und damit zu Schlaganfällen führen kann.

Aber auch hier muss betont werden, dass dies nur bei moderatem Weinkonsum funktioniert. Anderenfalls tritt auch bei Missachten der gegenteilige Effekt auf.

Es gibt noch weitere, positive Aspekte für ein oder zwei Gläschen Wein pro Tag.

So werden der Geist und die Verdauung angeregt, das Krebsrisiko wird reduziert und der Östrogenspiegel wird erhöht (das Risiko für Osteoporose wird gesenkt).

Der Alkohol, somit auch der Wein, ist in der Lage in den Hormonhaushalt des Menschen einzugreifen. Die gesteigerte Östrogenproduktion sowohl bei der Frau als auch bei dem Mann ist bekannt. Bei Frauen im fortgeschrittenen Alter führt ein reduzierter Östrogenspiegel zu einem erhöhten Risiko der Osteoporose, einer Entkalkung der Knochen, was zu einem Stabilitätsverlust dieser führen kann.

Die Entwicklung der Osteoporose kann durch mäßigen Weinkonsum verlangsamt werden.

Ein Glas Wein führt dazu, dass sich die Gefäße erweitern. Das hat zur Folge, dass das Gehirn besser durchblutet wird und die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert. In Situationen mit Leistungsdruck schadet also ein Gläschen Wein ebenso nicht, vor allem weil es auch noch neben der Leistungssteigerung beruhigend wirkt.

Daher sollte immer mal Platz geschafft werden für einen Weinschlauch. Wie schon zuvor erwähnt bleibt der Bag in Box Wein nach Anbruch immer sehr lange frisch und haltbar. Optimal um mal einfach nur ein Glas zu genießen und nicht gleich eine ganze Flasche.

Eine Angst, die auch immer umher geht, ist die vor einer Krebserkrankung. Der Rotwein insbesondere, der sehr viel mehr Phenol als Weißwein enthält, kann auf Grund der antixodativen Wirkung als ein Schutzfaktor vor bösartigen Tumoren wirksam sein.

Wein ist Genuss pur

Wein ist bekannt für Genuss wie ein gutes Essen. Daher passt Wein als Getränk optimal zu jedem guten Abendessen, denn er regt den Verdauungstrakt an. Der Magen schüttet mehr Säure aus, die Darmbewegungen werden gefördert.

Die Weinbox heute wird zunehmend mit qualitativ sehr hochwertigen Weinen gefüllt. Dem Ruf der Billigweine und Plastikverpackung kann einfach widersprochen werden. Zu finden im Shop von Rebenzeit, Weinschlauch-online, ist ein großes Angebot hochwertiger Weine in der Box zum Zapfen. Eine Studie aus der Schweiz belegt dazu wie ökologisch diese Getränkeverpackung, der Bag in Box, ist.

Überzeugen Sie sich selbst.

Übrigens möchten wir Sie nicht mit den großen Gebinden zu überzogenen Alkoholkonsum anreizen. Wir gehen davon aus, dass Sie diesen im Griff haben und die oben beschriebenen Ratschläge des vorsichten Konsums befolgen. Nur so bleiben Sie gesund und mit den nachhaltigen Weinschläuchen schonen Sie die Umwelt.

Was will man mehr?

Salute!

 

(Foto: Fotolia)

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Weine

Der Pecorino – für viele eher bekannt als Käse

von am 23. August 2018

Die Frage wird uns oft gestellt. Vielfach ist wird der Name eher mit dem Käse als mit dieser besonderen Weißweintraube in Verbindung gebracht.

Zunächst fällt dieser Wein durch seinen ungewöhnlichen Namen auf. Die Namensgeleichheit mit dem weltberühmten sardinischen Schafskäse kommt nicht von ungefähr. „Schafrebe“ ist der Beiname der Traube, denn der Wein Pecorino stammt aus einer Region, die nicht nur für den Weinbau bekannt ist, sondern auch für die Schafzucht. Den Abruzzen in Mittelitalien, eine Gebirgslandschaft angrenzend an die Adria. Hier kursieren zwei Versionen, woher der Name stammen könnte: Erzählen die einen, dass die in der Regel in großen Höhen angebauten Pecorino-Trauben bevorzugt von Schafen und auch von Schäfern, hier in Form von Wein, genossen wurden, erzählen die anderen, dass die kleinen Beeren eher an Schafköttel erinnern.

Der Pecorino als Wein wird zumehmend von Weinkennern als Spitzenerzeugnis geschätzt. Im Grunde ist der Pecorino eine alte Neuentdeckung, nachdem diese eine Zeit lang fast komplett verschwunden war. Für viele ist dieser besondere Weißwein ein Geheimtipp. Die Weintrinker entdecken ihn zunehmend neu und freuen sich an seinem feinen Aroma und der milden Säure, was ihn besonders gut verträglich macht.

Ganz besonders der Pecorino von Torri Cantine. Er passt im übrigen auch, wen wundert es, zu Käse wie dem Pecorino.

Zum Wohl!

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Allgemein

Ein besseres Klima dank Bag in Box

von am

Auf der Weltklimakonferenz haben sich die Länder der Welt auf ein Klimaschutzabkommen geeinigt. Das finden wir gut!

(Artikel vom 16. Oktober 2017)

Daher haben wir von Weinschlauch-online uns festgelegt nur Wein in der klimafreundlichen Bag in Box anzubieten. Damit leisten auch wir unseren Beitrag für ein besseres Klima – auch für unsere Kinder und Enkelkinder.

Auch Ihnen liegt mit Sicherheit viel an einem guten Klima und der Reduzierung des CO2-Ausstoßes um die Erderwärmung zu bremsen. Dabei ist es aber schwer auf das Liebgewonnene zu verzichten, wie zum Beispiel ein gutes Glas Wein.
Meistens ist der Umstieg auf etwas ökologischeres mit Mehrkosten und Umstand verbunden. So zum Beispiel bei einer neuen Heizungsanlage oder dem Auto.
Und wenn man dann umgestiegen ist freut man sich an dem Neuen, wie zum Beispiel einem günstigen Verbrauch beim Auto oder einer günstigeren Heizungsabrechnung.
Beim Wein ist es so, dass der Umstieg auf die klimafreundlichere Verpackung sogar günstiger ist ohne auf die Qualität zu verzichten.
Die Vorteile liegen auf der Hand und sind auch belegt.
Eine Studie aus Schweden und Norwegen, die Ende 2010 veröffentlicht wurde, ist zu folgendem Ergebnis gekommen. Ein 3 Liter Weinschlauch verursacht mehr als 80% weniger CO2 Emission als die gleiche Menge Wein in der Flasche. Das heißt, das bei gleichem Weinkonsum, aber anstatt aus der Flasche aus der Bag in Box, mehr als 80% weniger CO2 erzeugt wird. Grund dafür ist unter anderem der geringere Energieverbrauch in der Produktion der Verpackung. Dazu kommt ein deutlich effizienteres Recycling der Weinschläuche im Vergleich zur Flasche. Und zuletzt lässt sich durch das Gewichtsersparnis und der eckigen Form der Transport ökologischer und sinnvoller gestalten. Sie haben keinen unsinnigen Platzverbrauch durch die runden Flaschen und deutlich weniger Gewicht durch das fehlende, schwere Glas.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2014 im Auftrag für das Bundesamt für Umwelt in der Schweiz führt zu dem Ergebnis, dass der 5 Liter Bag in Box unter allen Weinverpackungen die beste Ökobilanz aufzeigt. Dies ist in der Studie unter Kapitel 5.7 nachzulesen.

Und wer denkt, dass er beim Umstieg von der Flasche einen schlechteren Wein bekommt, der irrt. Es gibt immer mehr sehr gute Qualitäten im Weinschlauch, die der guten Flaschenweine nichts nachsteht.
Dazu kommt sogar der Vorteil, dass die Weine in der Box nach Anbruch wochenlang frisch bleiben, ohne Qualitätsverlust.
Und die Annahme, dass der Umstieg auf das ökologischere Produkt teurer ist als der Wein in der herkömmlichen Flasche, der irrt auch hier.
Die Weinschläuche kosten bis zu 40% weniger wie die gleiche Menge Wein in der Flasche – bei identischer Qualität.
Was spricht jetzt noch gegen den Umstieg auf die Bag in Box – dem Klima zuliebe?
Wann steigen Sie um?

(Foto: Fotolia 80360016)

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